Repräsentative Umfrage: Stress am Morgen – Deutschland verzichtet auf Frühstück

Sechs Prozent der Bevölkerung in Deutschland nehmen kein Frühstück zu sich, jeder Dritte verzichtet aus zeitlichen Gründen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens metrix LAB (1). Bei Zeitmangel sind Cerealien eine geeignete Frühstücksmöglichkeit. Sie lassen sich schnell zubereiten und schmecken der ganzen Familie. 

 

 

In Deutschland leben im europäischen Vergleich die meisten Frühstücksmuffel: 6 Prozent der Bevölkerung hierzulande frühstücken nicht. 11 Prozent der Befragten nehmen lediglich ein Getränk zu sich. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts metrix LAB im Auftrag von Nestlé Cerealien. Für jeden Dritten sind es zeitliche Gründe, auf ein Frühstück zu verzichten. Im Gegensatz zu anderen Ländern würden die Befragten in Deutschland durchaus frühstücken, wenn sie nicht der Zeitmangel daran hindern würde.

Frühstück mit Kindern im Haushalt

Die Nestlé Studie eruierte bereits 2011 (2) den zeitlichen Engpass am Morgen: Demnach frühstücken nur 41 Prozent der Befragten mit Kindern im Haushalt unter der Woche gemeinsam. „Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Frühstück allgemein und das gemeinsame Essen im Besonderen immer mehr in den Hintergrund rücken. Damit fehlt die Grundlage für den Tagesablauf bezogen auf die Leistungsfähigkeit und die soziale Komponente“, kommentiert der Ernährungspsychologe Professor Dr. Christoph Klotter.

 

Cerealien zum Frühstück

Dabei gibt es Frühstücksmöglichkeiten, die schnell zuzubereiten sind und der Familie gut schmecken wie die Cerealien von Nestlé. Die Nestlé Cerealien haben einen hohen Vollkornanteil und lassen sich einfach mit Obst und Milchprodukten kombinieren. Cerealien liefern Energie sowie Nährstoffe und sättigen lange.

 

 

Hauptergebnisse der metrix Lab-Untersuchung:

 

Häufigkeit des Frühstücksverzichts

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  • 6 Prozent der deutschen Bevölkerung verzichten auf ein Getränk und eine Mahlzeit  zum Frühstück.
  • Eine Mahlzeit nehmen nur 84 Prozent der in Deutschland Befragten zu sich. Bei 11 Prozent der Befragten besteht das Frühstück lediglich aus einem Getränk.
  • Damit gehört die Bevölkerung in Deutschland im europäischen und internationalen Vergleich zu den führenden Frühstücksmuffeln. Nur die Menschen in Australien (7 Prozent) sowie Saudi Arabien (7 Prozent) frühstücken weniger. Deutschland ist gleich auf mit den Engländern
    (6 Prozent). In anderen europäischen Nachbarländern wie Frankreich
    (4 Prozent), Italien (3 Prozent) oder Polen (3 Prozent) wird öfter gefrühstückt.
  • Auch unter Kindern und Jugendlichen ist der Anteil derjenigen hoch, die kein Frühstück zu sich nehmen. So verzichten 15 Prozent der Kinder bis 12 Jahren sowie 12 Prozent der 13- bis 24-Jährigen darauf.

 

Gründe für den Frühstücksverzicht

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  • Als Grund für den Verzicht auf ein Frühstück geben die Befragten in Deutschland an, dass sie grundsätzlich nie frühstücken (21 Prozent), dass sie keine Zeit haben (20 Prozent) und dass sie nichts essen möchten, weil ihnen nicht danach zumute ist (17 Prozent).
  • Auffällig ist, dass den Befragten in Deutschland im internationalen Vergleich nur selten nicht nach einem Frühstück zumute (17 Prozent) ist. Zugleich haben sie aber überdurchschnittlich oft keine Zeit für ein Frühstück (20 Prozent). Das heißt: Die Befragten in Deutschland würden durchaus etwas frühstücken, aber die fehlende Zeit hindert sie daran.

 

Dauer und Ort des Frühstücks

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  • 38 Prozent der Bevölkerung in Deutschland nehmen sich für das Frühstück maximal 15 Minuten Zeit. Vor allem an Arbeitstagen fällt die erste Mahlzeit knapp aus: 44 Prozent frühstücken dann maximal 15 Minuten. Am Wochenende sind es hingegen 22 Prozent. 47 Prozent frühstücken dann zwischen 15 und 30 Minuten und 32 Prozent sogar mehr als 30 Minuten.
  • 87 Prozent der Frühstücker in Deutschland nehmen die erste Mahlzeit bevorzugt zu Hause ein. Doch mit 13 Prozent Außerhaus-Frühstückern liegt der Anteil über dem internationalen Vergleich, in dem es durchschnittlich 10 Prozent der Befragten sind.

 

Frühstücksbestandteile

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  • Die befragte Bevölkerung in Deutschland bevorzugt neben Brot (84 Prozent), Milchprodukten (74 Prozent) und Früchten (38 Prozent) sowie weiteren süßen Frühstückskomponenten (43 Prozent) auch herzhafte Frühstückskomponenten (47 Prozent), warme Speisen (27 Prozent) und Gemüse (11 Prozent) sowie Müsli (18 Prozent) und Cerealien (11 Prozent).
  • Unter den 6- bis 12-jährigen Kindern essen 45 Prozent Cerealien zum Frühstück. Bei den insgesamt unter 18-Jährigen sind es 44 Prozent.
  • Bei Müsli liegt der internationale Durchschnitt bei 7 Prozent und bei Cerealien bei 29 Prozent. Vor allem bei den Europäern (aber auch bei allen Befragten weltweit), die sich nur wenig Zeit für ein Frühstück nehmen, sind Cerealien besonders beliebt.

 

Sources: Quellen

(1) Im Auftrag von Cereal Partners Worldwide (Nestlé Cerealien) befragte metrix LAB 13.500 Haushalte weltweit – darunter 1.000 Haushalte in Deutschland. Erhebungszeitraum: März/April 2014.

(2) Nestlé Deutschland AG. Nestlé Studie 2011: So is(s)t Deutschland. Ein Spiegel der Gesellschaft. Frankfurt am Main, 2011. http://ernaehrungsstudio.nestle.de/start/ernaehrungwissen/NestleStudie/NesStudie2011.htm